∞ Lieblingszitat ∞

"Jene, welche die Geschichte missachten, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen."

-"The Iron Thorn - Flüsternde Magie" von Caitlin Kittredge

Montag, 8. Juni 2015

Rezension: Margos Spuren (John Green)

5 Sterne







Klapptext:

Margo ist für Quentin das größte Geheimnis und zugleich das Wundervollste was er sich vorstellen kann. Aber erst als sie verschwindet, lernt er sie richtig kennen.



Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, wilde Margo verliebt, und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie – niemand wirkte urplötzlich so unnahbar. Und so ist es geblieben. Der schüchterne Quentin ann die beliebte, von Gerüchten umrankte Margo nur aus der Ferne bewundern. Bis sie plötzlich vor seinem Fenster steht und ihn um Hilfe bittet: Für eine Nacht wirft Quentin alle Ängste über Bord und wird Teil des Margo-Universums. Doch am nächsten Tag ist Margo verschwunden. Um sie wiederzufinden, muss Quentin sein Leben auf den Kopf stellen und jeder noch so geheimnisvollen Spur folgen, die sie hinterlassen hat. Es sind Spuren, die ihn zu einem fremden Leben führen, das so ganz anders ist, als er sich je erträumt hat.



Rezension:

Wer von euch schon andere Bücher von John Green gelesen hat, wird es mir wahrscheinlich nachempfinden, dass ich nach „Eine wie Alaska“ und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ auch diesem Buch von John Green sehr misstrauisch entgegen getreten bin. Ich habe diesem Kerl keinen Meter vertraut und mit einem ähnlichen Ende wie bei den beiden anderen Büchern gerechnet. Aber ich muss sagen, ich habe mich in ihm getäuscht. Meine beste Freundin hat währenddessen dauernd zu mir gesagt, ich solle John Green eine Chance geben. Aber ich konnte nicht. Ich war wirklich sehr misstrauisch. John Green hat mich ein weiteres Mal überrascht und es lohnt sich wirklich auch „Margos Spuren“ zu lesen. Man fiebert tatsächlich die ganze Zeit mit und überlegt, wo Margo sein könnte, aber glaubt mir, darauf kann man niemals kommen. Am Ende wollte ich Margo schon gar nicht mehr finden, weil ich gesehen habe, wie sehr Quentin mit seinen anderen Freunden dadurch zusammengewachsen ist, trotz Streit. Auf einmal ist alles besser geworden seit Margo weg war. Und als Quentin und die anderen kurz davor waren, sie zu finden, wollte ich es plötzlich nicht mehr. Während der letzten Stunden, hat John Green wieder so eine Spannung hervorgehoben, dass ich auch hier mal wieder sehe, dass das Buch selbst immer besser ist, als das Ende. Als sie Margo gefunden haben, musste ich erst mal lachen. Ich kann euch nicht sagen wieso, denn dann würde ich euch das ganze Buch verraten. Ich hoffe, es stört euch nicht, dass ich hier geschrieben habe, dass sie Margo finden, aber ich denke, das ist offensichtlich :) Ich kann nur sagen, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, denn mehr kann ich beim Besten Willen nicht zu diesem Buch sagen, ich bin fast vollkommen sprachlos ;)



Cover:

Das Cover ist nicht so mein Stil, aber ich denke, das ist Ansichtssache. Es passt jedenfalls zum Titel. :)



Fazit:

Wer John Green gegenüber genauso misstrauisch ist, sollte dieses Buch lesen, und habt wirklich ein bisschen Vertrauen in den lieben John Green ;) Wer noch nichts von ihm gelesen hat, sollte meiner Meinung nach zuerst eines seiner anderen Bücher lesen, die dich ins kalte Wasser werfen, um danach zu sehen, dass John Green auch kein komplettes Arschloch ist, aber anders herum geht es natürlich auch. Das würde ich dann aber eher aufwärmen nenne :D




Hardcover: € 16,90 Taschenbuch: € 9,95 ebook: € 9,99 Verlag: dtv Seiten: 331 (TB) ISBN: 978-3-423-62499-2


Sonntag, 7. Juni 2015

Rezension: Touched - Der Preis der Unsterblichkeit (Corrine Jackson) Band #1

#1 Touched-Trilogie
4 Sterne





Klapptext:
Sie ist eine Heilerin.
Sie rettet Leben.
Das kann ihr Tod sein.

Wie ein feuriger Blitz fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet Gefahr – Lebensgefahr. Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Hilflosigkeit ihrer Mutter, der sie immer wieder das Leben gerettet hat. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Remy will bei ihrem leiblichen Vater endlich ein normales Leben führen. Aber kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?



Rezension:
Also als erstes muss ich sagen, dass es wirklich eine schöne Geschichte ist und die Autorin eine hübsche neue Gabe ausgedacht hat. Nicht diese ganzen typischen Sachen, wie Werwölfe, Vampire oder so etwas, sondern was ganz eigenes. Mir gefallen Remys Fähigkeiten sehr gut und der Zusammenhang mit Asher ist für mich wirklich sehr interessant. Der Schreibstil der Autorin ist schon relativ flüssig und einfach zu lesen, aber nicht zu einfach gehalten. Was ich total super fand, war die Tatsache, dass es nicht nur um Remys außergewöhnliche Fähigkeiten ging. Sie wurde nicht, wie in anderen Büchern, sofort in eine neue Welt hereingeschmissen und musste etwas über ihre Fähigkeiten lernen, von denen sie ihr ganzes Leben lang nichts gewusst hat. Es war wirklich toll, dass das eben nicht der Fall war. Ihre „menschliche“ Vergangenheit hat sie auch weiter verfolgt und es hatte einen ganz guten realen Bezug, denn ihr vorheriges Leben wurde nicht plötzlich total abrupt bedeutungslos, wie in den meisten bisherigen Fantasygeschichten. Die Entwicklung von Remy und Asher zueinander hat mir auch sehr gut gefallen. Es hatte etwas sehr romantisches, intimes und gefühlvolles. Das war natürlich gerade durch Ashers Vergangenheit nur so möglich und hat ihn ziemlich aus der Bahn geworfen, was total süß war. Ich mag eigentlich alle Charaktere sehr gern. Besonders Remys Schwester Lucy! Leider hat mich aber beim Lesen einiges an die Göttlich-Trilogie erinnert, was mich ab und zu ein wenig durcheinander geworfen habe, aber es ging. 


Cover:
Das Cover spiegelt meiner Meinung nach die Gefühle von Asher und Remy ziemlich gut wieder und man sieht dem Buch eigentlich schon an, dass es darin viel Romantik und Gefühlsdusselei gibt ;)



Fazit:
Es war wirklich ein sehr schönes Buch, das mich aber nicht direkt umgehauen hat. Wirklich schön und lesenswert, aber leider kein ultimativer Knaller. Aber vielleicht kommt das ja noch in den Folgebänden ;)



Hardcover: € 16,95
Taschenbuch: € 9,99
ebook: € 7,99
Verlag: ullstein
Seiten: 414 (TB)
ISBN: 978-3-548-28442-2

Sonntag, 3. Mai 2015

Rezension: Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (Jessica Park)

5 Sterne




Klapptext:
Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigte sie plötzlich eine 13-jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem plattgedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?

Rezension:
Ich muss mal kurz einen Moment aus meiner professionellen Haltung fallen:
Scheiße, was ist das für ein geiles Buch?
Also jetzt mal im Ernst! Das ist ein wunderschönes Buch und definitiv für Fans von John Green und David Levithan geeignet. Die Geschichte ist ergreifend und man kann sehr gut mit Julie mitfühlen. Man möchte Julie sein und schließt wirklich alle Charaktere ziemlich schnell in sein Herz. Es ist ein Buch, das aussieht, als sei alles harmonisch, was es aber nicht ist. Der Leser findet gemeinsam mit Julie das Geheimnis heraus, über das anfangs niemand redet. Lachen, Tränen und Empörung sind vorprogrammiert und man wird immer mehr in die Geschichte hinein gezogen. Das Ende ist alles andere als vorhersehbar, nur kurz vor der Auflösung hatte ich so in etwa eine Idee, die sich dann bewahrheitet hat, aber ansonsten hatte ich absolut keine Ahnung! Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen und ich bezweifle, dass das das letzte Buch war, das ich von ihr gelesen habe!

Cover:
Das Cover ist wunderschön und sehr einladend. Die bunten Wassertropfen auf dem blauen Hintergrund wirken interessant und zwingen dich förmlich dazu, das Buch zu kaufen!

Fazit:
Eine schöne Geschichte mit einem sehr bewundernswerten Hintergrund, der Mitleid weckt und Protagonisten, die man sofort ins Herz schließen muss. Der Schreibstil ist einfach einladend, lustig und ermuntert zum Weiterlesen.



Hardcover: € 17,9
ebook: € 13,99
Verlag:Loewe
Seiten: 384
ISBN: 978-3-785-57867-4



Mittwoch, 29. April 2015

Rezension: Letztendlich sind wir dem Universum egal (David Levithan)

4 Sterne







Klapptext:
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?
Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Rezension:
Ein wunderschönes Buch! Ich war anfangs schon von der Beschreibung fasziniert und das hat sich nicht geändert. Man kommt gut damit durch, die Kapitel sind sehr unterschiedlich lang, aber immer passend. Man kann es anfangs auch mal beiseitelegen, macht sich aber trotzdem noch lange Gedanken darüber! Der Schreibstil ist einfach toll und die Idee der Geschichte so ungewöhnlich wie nie zuvor. David Levithan kann man gut mit John Green vergleichen. Beide haben echt eine Schwäche für ein unvorhersehbares Ende „wink“-Emoticon Deshalb wird dieses Buch Liebhabern von John Green auf jeden Fall gefallen!
Das Ende ist wahnsinnig gut und besonders gewagt! Gegen Ende hin gibt es eine Wendung mit der man definitiv nicht rechnet und das vorletzte Kapitel gibt dem Leser quasi den Rest.
Man kann das ganze Buch lang mit A mitfühlen und empfindet ehrliches Mitleid und dann kommt das Ende...
Wenn ihr wissen wollt, was daran so ein im ersten Moment schreckliches, aber auf den zweiten Blick wundervolles Ende, ist, muss dieses Buch lesen!
Ich wünsche mir so sehr einen zweiten Teil, obwohl David Levithan meiner Meinung nach kein weiteres Buch darüber schreiben sollte, denn das würde das Ende dieses Buches zunichtemachen.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, die jeder John Green Liebhaber gelesen haben sollte und dabei hoffentlich genau so viel mitfühlt wie ich!

 


Hardcover: € 16,99

ebook: € 14,99

Verlag: Fischer FJB

Seiten: 400 (HC)